Porträt von Rosalba Velasco – Aktivistin, Politikerin und Mutter im Cauca

Das Erdbeben vom 10. August 2026 hat auch ihre Region, den Cauca im Südwesten Kolumbiens, betroffen. „Am Wochenende reparieren wir gemeinsam das Dach eines Compañeros“, erzählt Rosalba Velasco im Online-Gespräch. Wegen der Katastrophe haben wir das Interview etwas schieben müssen. Während Kolumbiens neuer Präsident Abelardo de la Espriella angebotene Hilfe aus Mexiko abgelehnt hat und dafür kritisiert wird, dass er zu lange gebraucht hat, um in die stark betroffene Stadt Cali zu reisen, ist die Guardia Indígena (die für Schutz und Sicherheit der Indigenen im Cauca sorgt) schnell mobilisiert gewesen. „Die Guardia ist in Cali und im Chocó am Start, um tatkräftig zu helfen“, sagt Rosalba stolz. Im Gespräch mit der ila erzählt die 49-Jährige von ihrem Lebensweg, vom Aufwachsen außerhalb des Territoriums bis hin zum höchsten Amt im CRIC, dem Indigenen Regionalrat des Cauca.
von Britt Weyde / September 2026
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